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„Wien, Wien nur Du allein, sollst stets die Stadt meiner Träume sein …“

Diese Textzeile findet sich in einem bekannten Wienerlied, das von Rudolf Sieczynski stammt. Ein typischer Wiener, wie man an seinem Namen unschwer erkennen kann. Wien, die Metropole des Habsburgerreiches war ein Schmelztiegel sondergleichen. Ohne zumindest eine böhmische Urgroßmutter nachweisen zu können, kann man sich nicht als „richtiger“ Wiener bezeichnen, hieß es einst. Doch das ist schon einige Zeit her: Bramburi haben ihren Weg über Erdäpfel zu der Bezeichnung Kartoffel gefunden, der „typische“ Wiener versteht kein Wort Tschechisch, mit etwas Glück vielleicht noch Kroatisch oder -heute eher - Türkisch, einzig die Küche blieb. Sie wird nach wie vor als Wiener Küche gefeiert – wobei die Einflüsse aus Ungarn, Tschechien, der Slowakei, aber auch Kroatien und Slowenien nicht außer Acht gelassen werden sollten.



 
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