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Dubrovnik

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Geschichte

Blick auf DubrovnikDer Legende nach ist Dubrovnik die Verschmelzung der Bewohner der Insel Laus (Lava, Raus, Rausium, Ragussium – Steilwand, tiefe Schlucht) und des Ortes Dubrava (Eichenhein).

Nach Angriffen von Slawen und Awaren flohen die Einwohner von Epidaurus (dem heutigen Cavtat, im 7.Jht eine griechisch-römische Kolonie) auf die Felsinsel Laus, wo sie in eine neue Siedlung errichteten.

Aber auch die Siedlung der einheimischen Bevölkerung auf der Halbinsel breitete sich aus und so verschmolzen beide Ansiedlungen am Ende des 11.Jhts genau an der Stelle, wo sich heute die Placa oder der Stradun befindet. Früher ein Kanal, der Insel und Festland trennte, entwickelte sich dieser Teil der Stadt zu Ihrem Zentrum.

Während und nach den Kreuzzügen wurden die Städte mit Marine und Handelsbeziehungen immer wichtiger. Dubrovnik, an einem wichtigen Kreuzpunkt gelegen, vergrößerte seine Stellung, versuchte aber immer seine Unabhängigkeit zu bewahren. Zur Zeit der Kreuzzüge zeitweise unter der Herrschaft von Venedig, 1242 von den Mongolen geplündert, erkannte Dubrovnik im Friedensschluss von Zadar 1358 die Oberhoheit der kroatisch-ungarischen Könige an und zahlte ihnen Tribut bis 1526. Allerdings reisten schon ab 1420 Delegationen zu den Osmanen, um auch hier die Neutralität zu betonen und diese mit jährlichen Tributzahlungen bis 1718 zu erkaufen.

Das 16.Jht war die Blütezeit Dubrovniks: die Stadt war (bis auf die Tributzahlungen) unabhängig – es entstand der freie Dubrovnik Garde beim Pile Torkönigliche Stadtstaat – die Republik Dubrovnik. Das gesellschaftliche Leben bestimmten drei Klassen: die Grundbesitzer erhielten den Titel Patrizier – sie hatten das alleinige Entscheidungsrecht in politischen Angelegenheiten und sie stellten aus ihren Reihen den Senat, den kleinen Rat und den Rektor. Dieser regierte nur jeweils ein Monat, während seiner Amtszeit hielt er sich aber ausschließlich in seinem Amtssitz, dem Rektorenpalast auf.

Die nächste Schicht bildeten die so genannten guten Bürger, die sich oft zu Bruderschaften zusammenschlossen und meistens über starke Einkommensquellen verfügten, allerdings keinen Grundbesitz ihr Eigen nennen konnten. Die breiteste Bevölkerungsschicht war die arbeitende Bevölkerung, die zu keiner der beiden vorher aufgezählten Klassen passte.

Mittels Stadtstatuten wurde das Leben – von Bauvorschriften bis zu politischen Entscheidungen geregelt.

Dubrovnik war nicht nur eine bedeutende Handelsstadt, auch die Künste und die Wissenschaft blühte.  Bekannt war die Stadt für ihren Schiffsbau und ihre guten Dubrovnik Alte ApothekeHandelsbeziehungen, auch auf die Diplomatie wurde besonderen Wert gelegt. Dubrovnik hatte Ende des 18.Jhts eine Reihe von Konsulaten in über 80 Städten.

Ein schreckliches Erdbeben in 1667 zerstörte fast die ganze Stadt und damit auch die blühende Entwicklung Dubrovniks. Die Stadt erholte sich sehr langsam von dieser Katastrophe und so konnte Napoleon die Stadt unter seinen Einfluss bringen, der bis 1815 dauerte, wo Dubrovnik zu Dalmatien und Kroatien geschlagen wurde und seitdem deren Schicksal teilt.

Mit der Unabhängigkeitserklärung von Kroatien 1991 war Dubrovnik wieder in Krieghandlungen verwickelt und stand – obwohl von der UNESCO 1979 zum Weltkulturerbe ernannt – unter Bombardement der serbisch-montenegrinischen Armee.

Die meisten Schäden sind wieder repariert- nur eine Tafel zeigt heute noch die Einschläge in der Stadt und Dubrovnik ist wieder das, was es vorher war: ein Anziehungspunkt für Touristen, Kulturinteressierte – eben die Perle der Adria.



 
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