Luhačovice
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Geschichte:
Die ersten Spuren slawischer Besiedelung sind durch archäologische Funde in Obora u Luhačovic belegt. Durch die Jahrhunderte wurde dieses Grenzgebiet allerdings immer wieder von feindlichen Einfällen geplagt und wechselte auch mehrfach ihren Besitzer. Die erste schriftliche Erwähnung von Luhačovice stammt aus dem Jahre 1412, es bildete sich eine Struktur von Dörfern und Katastern, die ohne große Veränderungen bis zur Mitte des 19.Jahrhunderts erhalten blieb. Mitte des 15.Jhts
noch in Besitz des ungarischen Magnaten Pakratz vom St. Niklaus, der als Führer einer Räuberbande berühmt und berüchtigt war, gehörte Luhačovice ab 1590 dem Adelsgeschlecht Bartodějský aud Bartoděje. Nach der Schlacht auf dem Weißenberg wurde die Stadt beschlagnahmt und von Maximilian von Liechtenstein
eingenommen, der sie 1629 an Gabriel Serenyi verkaufte und bis 1945 auch im Besitz seiner Familie blieb. Das Adelsgeschlecht Serenyi hat viel zur Bedeutung von Luhačovice beigetragen. Sie waren es, die die Bedeutung der Heilquellen (auch wirtschaftlich) erkannten, mit dem Aufbau der Kurlandschaft begannen, aber auch den Weg für eine Aktiengesellschaft frei machten, die dann ab 1902 für die Erweiterungen sorgte.
Ab 1905 fuhren Direktzüge von Prag, Brünn und Olmütz nach Luhačovice und trugen so zum Aufschwung bei. Der Kurort erlebte dadurch eine großartige Entfaltung: neue Hotels, Pensionen und Heileinrichtungen wurden gebaut. Viele davon entwarf der slowakische Architekt Dušan Jurkovič – sie zählen heute noch zu den schönsten Gebäuden des Ortes und werden – wie z.B. das Jurkovič-Haus – auch heute noch als Kurhotels genutzt.
Kur, Spa & Wellness
War Luhačovice früher als reiner Kurort bekannt, geht nun die Entwicklung mehr und mehr in Richtung Prävention, Spa & Wellness. Erholung und Entspannung steht neben der Kultur mehr und mehr im Blickpunkt der Gäste.






