Pohorje Gebirge (Bachergebirge)
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„Maribor ist wie ein Suppenteller“ erzählt unsere Fremdenführerin als wir auf dem Trg svobode (Freiheitsplatz) vor der Stadtburg stehen. „unter Ihnen befindet sich die „Suppe“ – der größte Weinkeller Europas und die Tellerränder sind im Süden Pohorje, Slovenske Gorice (Windisch Bühel) im Norden und das Drauufer.
Während auf der einen Seite die Weinberge zum Wandern einladen, erhebt sich mit dem Pohorje auch eines der größten Skigebiete Sloweniens in die Höhe. Aber auch im Sommer ist das Bachergebirge ein Ort der Erholung für alle Marburger und ihre Gäste und in kaum 20 Minuten vom Stadtzentrum entfernt ist man mitten in der Natur.
Die ersten Erwähnungen findet man in historischen Dokumenten aus dem Jahr 1230 wo sich die Bezeichnung „supania Pocher“ für diesen Teil der Zentralalpen befindet. Geologisch besteht eine Verbindung zu den Lavanttaler Alpen mit Koralpe und Saualpe.
Das Pohorje-Gebirge ist das einzige Silicatgebirge Sloweniens, die Randbereiche des Pohorje-Gebirge setzen sich aus paläozänischen metamorphen Silicaten zusammen, der zentrale Teil besteht aus Magmagestein, vor allem Tonalit und Dazit. Bei Cezlak nad Oplotnico befindet sich weltweit der einzige Fundort des „čizlakit“. Es ist ein festes, grüngraues Gestein, - daher auch als Grünstein bezeichnet - das bereits früh von den Römern, nach 1900 für Bauzwecke und auch für Grabsteine
verwendet wurde. Seine Farbe stammt hauptsächlich vom Mineral Augit. Der Name stammt vom Fundort Čezlak in der Gemeinde Slovenska Bistrica. Heute noch kann man hier auch die Überreste des Steinbruchs sehen, den es bereits zu Zeiten der Römer gab. Dieser lässt sich aus Maribor Richtung Slovenska Bistrica na Osankarico und dann nach einem Fußweg von einer halbn Stunde erreichen.
Im südlichen Teil des Pohorje-Gebirges findet sich der älteste und bekannteste Steinbruch, in dem weißer Marmor gewonnen wurde. (Bistriški vintgar). Diesen nutzten bereits die Römer, wie mehrere römische Grabsteine in der Kirche des Hl. Martin auf Šmartno na Pojorju beweisen.




