Es hat einige Zeit gebraucht bis ich mich über die Rouladen getraut habe. Einige Erstversuche sind ein bissl gescheitert, aber diese sind mir eigentlich ganz gut gelungen. An der Schönheit des Rollens muss ich vielleicht noch üben, aber geschmacklich waren sie sehr ok.

Der Sauerrahm gibt noch einen Extra-Kick
Der Sauerrahm gibt noch einen Extra-Kick

Zutaten:

250g Faschiertes halb und halb (Schweinefleisch und Rindfleisch), 1 Semmel, 1 Knoblauchzehe, 1 Ei, 1 Zwiebel, 1 Tasse Reis, etwas Butter, 3 EL Petersilie, Salz, Pfeffer, 1 Krautkopf, Frühstückspeck, Gemüsesuppe, 250ml Sauerrahm

Zubereitung:

Die Semmel in Wasser einweichen, den Reis nach Packungsanleitung weichkochen. Den Krautkopf in einem Topf mit Salzwasser 10-15 Minuten weichkochen. Die Zwiebel schälen, klein würfeln und in Butter anschwitzen. Schließlich Faschiertes, Reis, Ei, Semmel, Petersilie, Knoblauchzehe mischen und mit Salz und Pfeffer würzen.

Backrohr auf 200° vorheizen. Den Krautkopf aus dem Salzwasser nehmen, wenn sich die ersten Blätter abzulösen beginnen. Mit kaltem Wasser abschrecken. 8, besser aber 16 Blätter (je nach Größe) vom Krautkopf trennen und für die Rouladen vorsehen. Beim restlichen Krautkopf den Strunk herausschneiden, und den Rest feinblättrig schneiden. Eine Auflaufform mit Butter ausschmieren und das Kraut hineingeben.

Die Blätter flach biegen, eventuell die dicken Stränge herausschneiden oder flach klopfen, salzen und pfeffern, die faschierte Fülle in die Mitte der Krautblätter legen, die Enden umbiegen und einrollen. Auf das geschnittene Kraut legen. Mit der Suppe übergießen. Frühstücksspeck auf die Rouladen legen und im Rohr ca. 40-45 Minuten dünsten.

Sauerrahm aufrühren und über die Rouladen gießen und weitere 10 Minuten garen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Dazu passen Salzkartoffel.