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Kurt Fleisch: Aibohphobia

Ein Briefverkehr zwischen einem Psychiater und seinem Patienten – oder sind es eigentlich zwei Patienten?

Kurt Fleisch: Aibohphobia
Kurt Fleisch
Aibohphobia
9-783218-013109
Kremayr & Scheriau
https://www.kremayr-scheriau.at

Selten hat mich ein Buch so verwirrt wie dieses. Es beginnt eigentlich relativ harmlos. Briefe werden zwischen einem Psychiater und seinem Patienten ausgetauscht. Psychische und physische Zustände besprochen, Rezepte und Medikation ausgetauscht.

Schön langsam – und ich hoffe, ich habe das richtig beobachtet bzw. gelesen – vertauschen sich aber die Rollen. Was dazu führte, dass ich einige Male zurückgeblättert habe, um nochmals nachzulesen, wer nun wirklich wem schreibt.


Zu guter Letzt schlüpft der Professor komplett in die Rolle des Patienten, mit den gleichen Symptomen, Unmengen an „Beruhigungsmittel“ (?) und den gleichen Befürchtungen und Lösungsansätzen.


Meine vier Semester Psychologie sind bereits eine lange Zeit her, aber nach dem Lesen dieses Buches bin ich froh, nicht weiter studiert zu haben.
Vielleicht ist es ja für angehende Psychiater, für Studenten interessant, für mich war es eigentlich nur verwirrend diese Geschichte zu lesen.

Vielleicht habe ich auch nicht richtig verstanden, was der Autor dem Leser sagen wollte. Vielleicht, dass es nur eine Seite eine Sichtweise ist, ob man „verrückt“ ist oder nicht? Ich weiß es nicht und bleibe daher ratlos zurück…


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