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Marillenknödel à la Oma

Es ist das beste Brandteigrezept, das ich kenne und kommt dem meiner Oma einfach am nächsten.

Man mag über die Krone sagen was man will, aber ihr Kochbuch hat anscheinend einige Rezept von meiner Oma geklaut - prima, so gehen sie nicht verloren ...

Zutaten:

Füllung: Marillen* (ich hatte kleine, aber sehr köstliche aus Niederösterreich), es funktioniert aber auch mit Zwetschken, Nektarinen oder Pfirsichen, Würfelzucker

Brandteig: 3/8l Mehl, 3/8l Wasser, 30g Butter, Salz, 1 Ei

Brösel, Butter, Staubzucker

Zubereitung:

Wasser und Butter in einem Topf zum Kochen bringen und dann langsam das Mehl unter ständigem Rühren dazugeben. Hitze reduzieren und so lange weiterrühren bis sich der Teig vom Topf löst. Teig auskühlen lassen, salzen und dann das Ei dazugeben. Teig fest kneten bis er richtig glatt.

Vorher die Marillen waschen, trocken tupfen und vorsichtig die Kerne herausnehmen - am besten so, dass die Marillen nicht in 2 Teile zerfallen. Anstelle des Kernes ein Stückchen Würfelzucker geben. Aus dem Teig nun eine Rolle drehen und diese in einzelne Stücke schneiden. Diese auseinanderdrücken und vorsichtig um die Marillen wickeln - gut verschließen.

In das leicht kochende Salzwasser geben und um die 5 Minuten köcheln lassen.

Dazwischen die Butter in einer Pfanne schmelzen und die Semmelbrösel leicht anrösten.
Wenn die Knödel im Wasser oben schwimmen herausnehmen und in den Semmelbrösel wälzen. Mit Staubzucker bestreuen und genießen.

*) Aprikosen