René Laffite: Tödlicher Coup am Montmartre
Dieses Mal ist Commissaire Morel mit einem Wettbewerb unter Kunstdieben konfrontiert, der einigen Dieben das Leben kostet.

Die Wiedereröffnung des Grand Palais in Paris wird mit einer großen Monet-Ausstellung gefeiert, bei der die Großmutter von Commissaire Geneviève Morel, von ihr Mamie genannt, sogar Ko-Kuratorin ist. Wobei man wissen muss, dass Mamie eigentlich das Oberhaupt einer Familie ist, die zu ihren Vermögen durch Kunstraub gekommen ist und in der Geneviève als das schwarze Schaf gilt – nicht verwunderlich – schließlich steht sie als Polizeibeamtin auf der anderen Seite.
Während der Eröffnungsfeierlichkeit, bei der natürlich Mamie und damit auch Geneviève eingeladen sind, kommt es zum Skandal: Umweltaktivistin protestieren und besprühen die Glasvitrine, die den berühmten Monet Camille im grünen Kleid beschützen soll. Um sicher zu gehen, dass dem Bild nichts passiert ist, bringt man es zur Überprüfung in eine Werkstätte und dabei passiert es: Das Bild wird gestohlen.
Während Geneviève die Suche nach dem Bild aufnimmt und hinter den Umweltaktivisten herjagt, passiert bereits der erste Mord in einem Luxushotel. Und es scheint einen Zusammenhang mit dem Diebstahl des Bildes zu geben.
Es sollte nicht der einzige Mord bleiben. Was weiß die Co-Kuratorin Mamie? Ist sie so unschuldig, wie sie sich gibt? Mühsam versucht Geneviève ein Puzzleteil nach dem anderen zusammenzusetzen, um dem Organisator des Wettbewerbs und der Verbrechen auf die Spur zu kommen. Und setzt dazu auch ihre „illegalen“ Fähigkeiten zur Aufklärung des Falls ein …
Spannende Sommerlektüre, die Lust auf einen Besuch in Paris macht.


