Bis 8.11.2026 kann man noch Pinguine füttern, mit einem Seestern tanzen oder auf Safari gehen und in die Tiefe des Meeres tauchen – im Immersium Wien.
Planet der Tiere nennt sich die Show, die in Kooperation mit der Universum Serie des ORFs entstanden ist. Mir hat schon die Dinoshow sehr gut gefallen und nun ist es mir endlich gelungen, die neue Show zu sehen. Bis 8.11.2026 gibt es noch die Gelegenheit – und ihr solltet sie nutzen.

So wie bei der letzten Show gibt es auch jetzt einen Pausenraum, um an Bildschirmen Tiere (dieses Mal Qualle oder Axolotl) zu bemalen, die dann auf den Videowalls erscheinen. Hier kann man sich die Wartezeit bis zum Beginn seines Time-Slots verkürzen oder nach der Show noch einmal eine Runde malen.
Leider war ich dieses Mal ohne meine Enkel unterwegs, aber einen Axolotl musste ich unbedingt farblich verändern.

Wie bereits das letzte Mal gibt es einige Einstiegsfragen zu beantworten, bis sich die Türe öffnet und man durch einen Kaleidoskop-ähnlichen Gang zu einem Vulkanausbruch kommt, und von Stein zu Stein durch die „heiße“ Lava hüpft.

Doch dann geht’s los von Attraktion zu Attraktion. Ich stehe vor einem „Aquarium“ und gerade schwimmt eine Riesenschildkröte an mir vorbei.

Gerade als ich mich umdrehe, um weiterzugehen, höre ich einen Knall an der Scheibe – ich drehe mich um und schaue in das riesige Maul eines Hais.

Puh, nicht schlecht – das muss ich noch einmal genauer sehen. Ich tippe auf den Bildschirm und erfahre auch noch einiges über die Grüne Meeresschildkröte, warte noch einmal auf den Hai mit seinem großen Maul und versuche dann bei der nächsten Station dem jeweiligen Tier den richtigen Ton zuzuordnen – gar nicht so einfach.

Kurz scheuche ich noch einige Möwen vom Strand auf, um dann den Elefanten beim Ballspielen zuzuschauen.

Ich versuche mich bei einem Schiebepuzzle, doch ich scheitere sowohl bei den Eisbären wie auch beim Axolotl sie richtig zusammenzusetzen.

Schade, dass meine Enkel dieses Mal nicht dabei sind: Ich bin mir sicher, sie hätten mich sowohl beim Puzzeln als auch bei Memory geschlagen.

Jetzt bin ich bei den Pinguinen angelangt und versuche sie zu füttern. Das gelingt mir eigentlich ganz gut. Und schon taucht auch noch ein Wal auf, der anscheinend auch ziemlich hungrig ist. Ok, dann geben wir ihm auch noch ein paar Fische.

Dann bin ich bei meiner ersten Lieblingsstation und stehe auf einer Eisscholle und versuche diese so auszubalancieren, damit die mitreisenden Pinguine nicht von der Scholle ins Wasser fallen.

Das kann ziemlich anstrengend sein – vor allem wenn man dabei noch filmen und fotografieren möchte. Liebe Pinguine, es tut mir leid, ihr seid mit mir leider einige Male ins Wasser gefallen und ich wäre in der Antarktis auch sehr nass geworden …

Doch schon erwartet mich das nächste Highlight: Tanzen. Ich kann aus drei Musik-Varianten wählen:
- Under the Sea
- Inuit Polar Moves und
- I like to move it

Die Entscheidung ist klar: Ich wähle “Under the Sea“ und schon tanze ich mit bzw. versuche ich die Bewegungen eines Seesterns, unterstützt von Krebsen, nachzumachen und sammle Punkte um Punkte. Man kommt fast ein bisschen außer Atem, wenn man so richtig mitmoovt.

Weiter geht es zu bioluminiszierenden kleinen pünktchenartigen Bewohnern des Meeres, die auf Bewegungen ebenso reagieren wie die Quallen ein paar Schritte weiter. Stark.

Ein bisschen spiele ich dann noch mit den Delphinen, aber die erweisen sich als etwas störrisch. Auch der Schimpanse ist ein bisschen widerborstig – macht ja nichts.

Die Robben sind da schon andere Kategorie: Brav klatschen sie in die Hände, rollen sich herum und springen ins Wasser. Anscheinend verstehen sie mich besser.

Im großen Saal werden Tierfilme gezeigt, man reist von Kontinent zu Kontinent, sieht Bären, Schlangen, Krokodile, Warane und vieles mehr.
Zum Abschluss warten noch zwei Highlight-Stationen auf mich: Zuerst geht es auf Safari. Es ruckelt ziemlich im „Safariauto“ während wir durch die Gegend fahren. Gut, dass das Auto auch auf einem Fluss schwimmen kann, so entgehen wir auch dem einen oder anderen Angriff.

Wir sehen nicht nur die Tiere, sondern werden auch von einigen Riesen mehr oder weniger angeschubst, anscheinend sind nicht alle gut auf Besucher in ihrer Welt zu sprechen. Huch, gut, dass wir nicht wirklich unterwegs sind – weder mit Nilpferden, noch mit Elefanten oder Löwen ist zu spaßen.

Als letzte Station geht es noch mit einer VR-Brille hinab in die Tiefsee. Diese Reise – auch wenn sie extra kostet – solltet ihr keinesfalls verpassen. Im „U-Boot“ reist man tiefer und tiefer und hat wirklich das Gefühl in die Tiefe des Meeres hinabzutauchen und in der Kommandozentrale eines U-Boots zu sitzen. Ein Erlebnis.

Damit ist mein Rundgang leider schon zu Ende. Ein Tiger begleitet mich noch hinaus, indem er versucht meine Bewegungen nachzumachen.

Es war eine kurzweilige Stunde, bei der ich auch einiges über die verschiedenen Tiere lernen konnte. Und wo kann man schon mit Pinguinen auf einer Eisscholle stehen, mit Seesternen tanzen, eine Safari unternehmen und dann noch in die Tiefen des Meeres tauchen und das alles in so kurzer Zeit?

Bis 8.11.2026 ist das alles noch im Immersium in Wien möglich. Also am besten nicht verpassen – auch für Erwachsene geeignet ….
Das Immersium ist täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Letzter Einlass: 17:00 Uhr. Ich empfehle euch Tickets online zu kaufen, da ihr damit sicher sein könnt, die Show auch besuchen zu können. Es gibt zwar oft Restkarten vor Ort, aber gerade am Wochenende oder Feiertagen ist es besser die Karten vorab zu buchen.
Planet der Tiere
Immersium Wien
1010 Wien, Habsburgergasse 10
Email:
https://immersium.com/


