Wer kennt noch den Hit von Spliff: Carbonara e una Coca Cola? Ich musste jetzt endlich einmal ausprobieren, die Spaghetti Carbonara selbst zu kochen …
Wobei, die Pasta habe ich nicht selbst gemacht – Spaghetti sind mir noch etwas zu anspruchsvoll. Aber wenn es schon einmal den Guanciale im Angebot gibt, muss man auch Carbonara probieren …
Zutaten:
320g Pasta (Spaghetti, Rigatoni oder Mezze Maniche werden im Rezept empfohlen), 250g Guanciale, 150g Pecorino, 5 Eigelb, schwarzer Pfeffer
Zubereitung:
Vom Guanciale (ein Speck aus Schweinbacken) die Schwarte entfernen und in ca 0,5 cm dicke Streifen oder Würfel schneiden. In einer Pfanne bei mittlerer Hitze auslassen, bis das Fett schmilzt. Das Fett beiseitestellen und den Speck knusprig braten, dann ebenfalls beiseitestellen.
Eier in Eigelb und Eiweiß trennen. Das Eigelbe mit dem geriebenen Pecorino und frisch gemahlenen Pfeffer mit einer Gabel oder einem Schneebesen vermengen. Etwas vom zerlassenen Guanciale-Fett einrühren, bis eine dickflüssige, seidige Creme entsteht.
Inzwischen die Paste in leicht gesalzenem Wasser al dente kochen, ein Glas mit Pastawasser füllen, dann die Pasta abgießen.
Die Pasta in die noch warme Pfanne (ohne Hitze! Wichtig!) geben, die Eigelb-Creme und bei Bedarf noch etwas Pastawasser hinzufügen. Gut verrühren bis eine cremige Sauce entsteht, Die gebratenen Speckstückchen unterheben, auf Teller anrichten und mit restlichem Pecorino und Pfeffer bestreuen.
Wichtig ist vor allem, dass weder das Fett noch die Pfanne zu heiß sein dürfen, sonst hat man leider eine „Eierspeis“. Auch mit dem Pastawasser aufpassen. Ich war damit bei meinem Versuch etwas zu großzügig – aber geschmeckt hat es trotzdem …
Man kann die Carbonara natürlich auch mit einem durchwachsenen Speck machen, der überall erhältlich ist, ich muss aber zugeben, dass der Guanciale doch etwas anders schmeckt. „Roh“ eigentlich nicht so überzeugend, aber kaum ist er in den heißen Pfanne gewinnt er unheimlich an Geschmack.


