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Die Vögelsäle 29 und 30 des Museums präsentieren sich und ihre Schauobjekte in neuem Glanz.

Dabei wartete einiges an Arbeit auf die Museums-Crew, vor allem auf die hauseigenen Präparatoren. Für die Neuaufstellung wurden über 1.000 Vogelpräparate entstaubt, frisiert (ja so heißt das …) und teilweise auch neu präpariert.

Präparatoren bei der Arbeit
Präparatoren bei der Arbeit

Zusätzlich wurden noch die Böden saniert, die Elektrik erneuert und die historischen Deckengemälde und die denkmalgeschützten Vitrinen restauriert.

Auch die Säle erstrahlen im neuen Glanz
Auch die Säle erstrahlen im neuen Glanz

Bei der Erstpräsentation konnten wir zwei Vögelchen sehen, wie sie im Depot aufbewahrt werden und wie sie dann – fast fröhlich zwitschernd – auf einem Ast sitzen.

Fast wieder zum Leben erweckt
Fast wieder zum Leben erweckt

Unglaublich, was Präparatoren zustande bringen. Und das gilt vom großen Vogel Strauß bis zum kleinsten Kolibri. Zum Teil wurden auch die Augen erneuert und in richtigen Farben eingesetzt oder die Zeichnungen der Federn nachgeschärft.

Schwerpunkt Lebensräume
Schwerpunkt Lebensräume

Außerdem wurde die Schließung benutzt, um auch das Präsentationskonzept neu zu überdenken. Sie zeigen nun nicht nur die Vielfalt der verschiedenen Arten, sondern stellen auch die Frage, was einen Vogel ausmacht und präsentieren ihre mitteleuropäischen und weltweiten Lebensräume. Vom Park vor der Haustüre bis ins Hochgebirge und die Antarktis.

Zuhause in der Stadt
Zuhause in der Stadt

Dabei werden Besonderheiten und Charakteristika bekannter wie auch seltener Vogelarten thematisiert, ihre Ernährung und wie sie Leben, welche Ansprüche sie an ihre Habitate stellen und ihre Rolle in unterschiedlichsten Lebensräumen.

Strauß mit Familie
Strauß mit Familie

Besonders beeindruckt hat mich der größte unter den heute lebenden Vögeln. Der Somalistrauß, der bis zu 275 cm groß und 150 kg schwer werden kann, begrüßt nun die Besucher mit seiner Familie.

Ein Mini-Piepmatz
Ein Mini-Piepmatz

Nicht all zu weit entfernt davon kann man die Bienenelfe bewundern, die kleinste Vogelart, die nur 5-6cm groß ist, weniger als 2g wiegt und damit leichter als eine einzelne Straußenfeder ist.

Eine "Jungfamilie"
Eine "Jungfamilie"

Mir gefällt, dass mit den Lebensräumen auch besonderer Wert auf Mitteleuropa und da wiederum auf Österreich gelegt wurde. Welche Vögel kann man in unseren Städten, Parks oder Auwäldern kennenlernen? Vielleicht wird ja zuerst im Museum ein Selfie mit dem Lieblingsvogel gemacht und später bei einem Ausflug fliegt so ein kleiner Piepmatz uns entgegen.

Auch hier beliebte Stars: Die Pinguine
Auch im NHM beliebte Stars: Die Pinguine

Trotzdem wurde auf viele Lieblinge – auch weiter entfernte – nicht vergessen: so sind auch die Pinguine wieder mit dabei und viele Exemplare meiner Lieblinge: Käuzchen, Uhu, Eulen – an ihnen kann ich mich einfach nicht vorbeigehen, ohne sie zu bewundern. Und natürlich ist auch die Schnee-Eule vertreten, die sich seit Harry Potters Hedwig einer großen Fangemeinde erfreut.

Wie er schaut ...
Wie er schaut ...

Auch die beiden Adlerhorste sind sehenswert. Die kleine Käutzchen-Familie. Oder der streng blickende Schuhschnabel. Der Albatros. Oder der wunderbare Bart eines Großtrappen-Männchens.
Es gibt also einiges zu bewundern.

Hoch oben wird gebrütet
Hoch oben wird gebrütet und gefüttert ...

Gleichzeitig kann man mehr über die Vielfalt der Vogelwelt erfahren und wie wichtig sie für ihre Umwelt, aber auch für uns Menschen sind. Immerhin sind heute rund 11.200 Vogelarten bekannt, Vögel kommen weltweit vor und besiedeln nahezu jeden Lebensraum.

Was sich unter dem Federkleid verbirgt?
Was sich unter dem Federkleid verbirgt?

Ich hoffe, die kleine Galerie lädt ein, dem Naturhistorischen Museum - und nicht nur den beiden Vogelsälen – wieder einen Besuch abzustatten.

 

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Wer mehr über die Vögel und ihre Welten erfahren will, den erwartet ein reiches Rahmenprogramm für jedes Alter zur Ausstellung: von Themenführungen, über Vorträge, dem Familienprogramm und auch auf Deck 50 ist wieder jede Menge los. Alle Informationen – nicht nur zur Neuaufstellung der Vögelräume findet ihr hier: https://www.nhm.at/veranstaltungskalender. Hier können auch gleich die Tickets für die einzelnen Veranstaltungen online vorab gebucht werden, was sich in Ferienzeiten oder am Wochenende auf jeden Fall empfiehlt.

Auch Laub und Sträucher werden kunstvoll nachgedruckt
Auch Laub und Sträucher werden kunstvoll nachgedruckt

Das Naturhistorische Museum Wien ist Donnerstag bis Montag von 9:00 bis 18:00 Uhr geöffnet, am Mittwoch von 9:00 bis 20:00 Uhr. Dienstag ist das Museum geschlossen.


Frisch gemausert. Die Lebensräume der Vögel
ab 30.9.2026
Naturhistorisches Museum Wien, Saal 29 und 30
1010 Wien
Maria-Theresien-Platz
+ 43 1 52177-335 (Wissenschaftskommunikation)
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