Vorerst allerdings nur in den Glashäusern und nur bis zum Sonntag
Orchideenliebhaber sollten sich trotzdem schnell in die Blumengärten nach Hirschstetten aufmachen. Bis Sonntag, den 2.3.2026 kann man hier nicht nur verschiedene Orchideen-Arrangements bestaunen, sondern vielfältige Arten kennen lernen.

Bei der Ausstellung lassen sich nicht nur die unterschiedlichen Orchideen-Sorten bewundern, sondern man kann auch fast alles erwerben, und nicht nur Orchideen.

Außerdem kann man sich von den Experten viele interessante Tipps holen.

Ich weiß nun zum Beispiel, dass meine fleischfressenden Pflanzen nicht aus Hunger eingegangen sind, sondern weil ich sie einfach zu wenig gegossen habe. Diese wunderbaren Dinger sollten – wie ich nun erfahren habe – einfach immer im Wasser stehen.

Natürlich musste ich da auch gleich ein neues Exemplar mitnehmen – diese soll sogar noch größer werden (allerdings langsam) und wenn es zu einer bestimmten Größe herangewachsen ist, sogar Wespen verspeisen. Da bin ich aber sehr gespannt. Immerhin quälen mich diese immer, wenn ich im Sommer bei Schönwetter meinen Balkon genießen möchte. Nun hoffe ich doch sehr, dass diese interessante Pflanze bis zum Sommer überlebt und dann der einen oder anderen Wespe den Garaus macht. Ich weiß, auch sie sind eigentlich nützliche Tiere und ich versuche sie ja auch möglichst „biologisch“ los zu werden, aber Gelsen, Spinnen und Wespen zählen wirklich zu meinen Endgegnern. Wobei Weberknechte sind von diesem meinen hysterischen Wahn ausgenommen.

Doch das war natürlich noch nicht alles. So gab (und gibt es wahrscheinlich) auch Vanille-Setzlinge zu kaufen. In meiner Begeisterung darüber habe ich zwar nicht gefragt, ob ich dann auch bald Vanilleschoten ernten kann (dann bräuchte ich nur mehr Safran anzubauen, um die teuersten Gewürze selbst zu züchten), aber angeblich braucht man sie nur in die Erde zu stecken und sie werden wie verrückt wachsen. Also ich bin auf jeden Fall sehr gespannt.

Eine kleine „08/15“-Orchidee kam dann auch noch mit nach Hause. Aber diese fand ich – ebenso wie alle anderen, die man auch immer wieder in den Supermärkten zu kaufen bekommt – ziemlich teuer. Ob sie wirklich länger bei guter Pflege hält und blüht wird sich noch herausstellen.

Mein Tipp daher:
Anschauen lohnt sich in jedem Fall. Allein die verschiedenen Gestecke und Arrangements, die in den beiden Glashäusern aufgebaut wurden, sind eine Pracht.

Wer sich mit einigen außergewöhnlichen Stücken umgeben will, findet hier auch sicher das Richtige – egal ob groß oder klein. Wenn man allerdings nur auf der Suche nach den „normalen“ Orchideen ist, wird im Vergleich eher teuer kaufen.

Rund 30 Aussteller haben aber auch eine Auswahl an seltenen, exotischen und außergewöhnlichen Orchideenarten aus allen Teilen der Welt mitgebracht, darunter Nebelwald-Orchideen oder Schmetterlingsorchideen mit zarten und mitunter wunderbar bizarr geformten Blüten.

Allerdings kann man sich hier auch viele Tipps für die Aufzucht und die Pflege nicht nur von den Verkäufern holen, sondern auch von den Experten*innen des Wiener Stadtgartenamtes – kostenlos ...

Bücher, Dekogegenstände, Dünger und allerlei Zubehör für Zimmerpflanzen und Orchideen, sowie Schmuck wird auch geboten.
Anreise:
Am besten man reist mit öffentlichen Verkehrsmitteln an, es gibt noch immer Bauarbeiten. Die Straßenbahnlinien 26 und 27 fahren z.B. direkt vor den Eingang West, Ausstiegsstelle Spargelstrasse.

Eintrittspreise:
Erwachsene: 8 Euro, Senior*innen, Studierende, Präsenz- und Zivildiener, Jugendliche bis 19 Jahre, Personen mit Behindertenpasse (jeweils gegen Vorlage des Ausweises): 7 Euro, Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre haben freien Eintritt
Weitere Bilder findet ihr in unserem Fotoalbum
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