Bei diesem Film hatte ich ein gewisses Aha-Erlebnis …(Fotos: © 2026 Constantin Film / Jürgen Olczyk / Constantin Film Österreich)
Das sitze erwartungsvoll im Kino und bin auf einen neuen Film gespannt – und dann kommt mir ab der ersten Szene alles so bekannt vor. Ein Déjà Vue?

Es hat mich unvorbereitet getroffen, aber diese Story habe ich bereits gekannt. Vater und Sohn rauben einen Juwelier aus und befinden sich auf der Flucht vor der nahenden Polizei. Wie gut, dass in der Nähe gerade eine Gruppe junger Erwachsener mit besonderen Bedürfnissen auf einen weiteren Mitreisenden wartet, um in die Sommerferien fahren zu können.

Schnell gibt der Vater seinen Sohn als den fehlenden Urlaubsgast aus und mit einiger Mühe sitzen nun beide im Bus zum Ferienlager.

Daraus ergibt sich dann eine rasante Komödie, die Betreuer und Jugendliche, Diebe und Mitreisende vor ziemliche Herausforderungen stellt. Außerdem entwickelt sich in diesem Durcheinander auch noch die eine oder andere Liebesgeschichte.

Es ist eine Wohlfühlgeschichte, bei der niemand bloßgestellt, niemand veräppelt wird, einiges an Humor dabei ist und zum Schluss das Gute siegt und selbst die Ganoven ihr gutes Herz entdecken.

Eine gelungene Kinounterhaltung, der allerdings ein wenig der Französische Esprit und die Leichtigkeit des Vorbildes fehlt, obwohl man sich sehr an das Original gehalten hat. Dieses war übrigens mit dem Titel „Was ist schon normal?“ vor ca. zwei Jahren am Start…

Regie: Marc Rothemund
Cast: Max von der Groeben, Mala Emde, Florian Lukas, Jasmin Schwiers, Lorenzo Germeno, Frangiskos Kakoulakis, Antonia Riet, Simon Rupp, Jan Bobke, Natalie Kim Lehmann, Ferdinand Kuner, Luca Davidhaimann, Linn Bade, Timon Heinzl, Dieter Landuris, Bettina Mittend
Fotos: © 2026 Constantin Film / Jürgen Olczyk / Constantin Film Österreich



