Manchmal findet man auf Messen richtige Schätze – so wie ich das Hotel Italia auf der letzten Ferien-Messe in Wien.
Eigentlich bin ich damals ohne große Absicht um den Italien-Stand "herumgeschlichen". Ja, ich wollte meine Italien-Seite stärker ausbauen und ja, ich hatte von der direkten Zugverbindung nach Triest und weiter nach Venedig gehört und ja, Venedig wollte ich unbedingt wieder besuchen, Triest zum ersten Mal und eigentlich stünden Grado, Caorle und überhaupt die Obere Adria auf meinem Programm.

Schon damals war ich von der freundlichen und auskunftsfreudigen Direktorin des Hotels Italia sehr angetan. Ein Hotel in der Nähe des Bahnhofs, aber auch in der Nähe des Zentrums. Eine Besucherkarte für Museumsbesuche und Miramare inkludiert. Und ein Preis, der mein Herz höherschlagen ließ. Alle Infos wurden eingesteckt und einmal abgelegt – wie immer.

Als mir dann aber eine Freundin ebenfalls ihr Interesse an Triest gestand, war es soweit – lasset die Planung beginnen. Ein Termin wurde gefunden – im Hotel angefragt, ob all jene Preise und Vergünstigungen noch geltend waren und schließlich gebucht. Die Vorfreude auf die Tage in Triest war groß.

Doch manchmal will es nicht sein. Ein familiäres Ereignis zwang zur Verschiebung. Also Mail ans Hotel mit Erklärung der Situation und Bitte um Verschiebung – so dies möglich sein sollte. Die freundliche Antwort: Noch ist ein Zimmer am neuen Termin frei und selbstverständlich zu den besprochenen und gebuchten Konditionen – unsere Tage in Triest waren gerettet. Alles per Mail und alles in Deutsch erledigt- auch das soll erwähnt sein.
Anreise und Parken:
Durch das lange Hin und Her traten wir die Anreise allerdings nicht mit der Bahn, sondern mit dem Auto an. Die kleine Straße, in der das Hotel liegt, bietet zwar kaum Parkplätze und die wären nur Kurzparkplätze, aber einen reservierten Platz zum Koffer ausladen und einchecken für die Gäste vor dem Hoteleingang. So hat alles prima funktioniert und der nette Herr an der Rezeption erklärte uns auch gleich (mit Karte), wo wir am besten, günstigsten und sichersten das Auto abstellen können.

Der Hinweis auf die enge Einfahrt hat mich zwar zuerst ein wenig verschreckt, aber wer nicht gerade mit einem Riesen-SUV oder einem protzigen Mercedes anreist, sollte problemlos die Etagen zum Parken in den Saba Silos (www.sabait.it) – gleich neben dem Bahnhof – erreichen können. Hier sind es wirklich nur ein paar Minuten Gehzeit zurück zum Hotel.
Lage des Hotel Italia:
Das Hotel liegt in einer ruhigen Seitengasse im Borgo Teresiano und ist - wie versprochen – auch nur wenige Minuten von der Altstadt und vielen Sehenswürdigkeiten entfernt. Auch zum Meer sind es nur wenige Minuten Gehzeit. Ein idealer Platz, um die Stadt und ihre Umgebung zu erkunden.

Unser Zweibettzimmer war eigentlich ein Dreibettzimmer – Doppelbett und ein Zusatzbett und wäre auch für drei Personen ausreichend gewesen. Sauber und funktional eingerichtet, mehr braucht man nicht. Wir haben jedenfalls ausgezeichnet geschlafen und für die heißen Tage gibt es auch eine Klimaanlage, mit der wir uns allerdings ein bisschen herumgeschlagen haben. Lag aber wahrscheinlich an unserem technischen Unverständnis.
Frühstück
Das Frühstückbuffet bietet alles, was man gerne zum Start in den Tag braucht: egal, ob man es lieber süß oder pikant möchte. Es herrscht Selbstbedienung, aber es ist immer ein guter Geist in der Nähe, der dem Gast weiterhilft.

Mein Spezialtipp für Kaffeejunkies: Es gibt zwar eine Kaffeemaschine, aber wer gerne einen richtig schönen, wohlschmeckenden Kaffee à la Italia haben möchte, wendet sich an den eben beschriebenen guten Geist. Er zaubert euch einen hervorragenden Espresso oder Capucchino, je nach Wunsch. Natürlich wird aber auch für Tee-Liebhaber bestens gesorgt.

Ein Wasserspender in der Lobby des Hotels bietet mikrofiltriertes stilles und sprudelndes Wasser für alle Gäste rund um die Uhr, und über das eine oder andere Zuckerl freuen sich sicher nicht nur die mitgereisten Kinder.

Apropos Rezeption: Hier residiert die freundliche Mannschaft des Hotels, die jederzeit mit Rat und Tat zur Seite steht. Empfehlungen für Restaurants ausspricht, Kulturtipps gibt oder Wege geduldig in gratis Pläne der Stadt einzeichnet. Hier bekommt ihr auch eure 48-Stunden FVGCard mit der ihr nicht nur viele Museen gratis oder vergünstigt besuchen könnt, sondern auch ein 24-Stunden Hopp On-Hopp Off-Ticket inkludiert ist. In unserem Hotel-Arrangement war die Karte inkludiert.

Zu guter Letzt noch ein Hinweis für Internet- bzw. Computer-Junkies: Das Wlan im Zimmer hat ausgezeichnet funktioniert. Bilder hochladen, sei es auf Insta, Facebook oder als Sicherung in die Cloud funktioniert ausgezeichnet.

Mit einem Wort: Ein Hotel, in dem man sich wohlfühlen kann und das aufgrund seiner ausgezeichneten Lage ein idealer Ausgangspunkt für die Besichtigung der Stadt ist. Egal, ob man mit dem Zug oder dem Auto anreist.
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